DIY Lichtbox
Bericht über den Selbstbau einer Fotobox.

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Weblog von Blackvision.

Gestartet im Februar 2012
Letzter Beitrag am 09. Februar 2012.

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Gepostet von Blackvision am 09. Februar 2012

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DIY Lichtbox: Wahl der passenden Lichtquelle

Theoretisch ist das Gerüst des „Fotostudios“ nun fertig, aber wie sorgt man dafür, dass die Bilder immer die gleiche Helligkeit, Farbintensität und Farbtemperatur haben? Eine oder mehrere Lichtquellen sind unabdingbar um das zu realisieren. Lampen aus Möbelhäusern oder Baustrahler scheiden aus, da diese zu viel Wärme abstrahlen oder sich nicht so befestigen lassen, dass man bei jedem Neuaufbau exakt die gleiche Position und Ausrichtung wiederherstellen kann. Die einzigen Lichtquellen die mir in den Sinn gekommen sind, die man an einer bestimmten Position befestigen kann und kein vermögen kosten sind LEDs oder Blitzgeräte. LEDs sind hier zwar sehr verlockend, kommen bei mir aber nicht zum Einsatz, da ich für die LEDs immer ein Netzteil bereit haben muss und somit an Steckdosen gebunden bin und zum anderen sollen sie nicht hell genug sein und kein kontinuierliches Spektrum besitzen. Die Vorteile wären gewesen, dass LEDs mittlerweile sehr günstig zu bekommen sind und so positioniert werden können, dass sie das gesamte Objekt komplett ausleuchten können. Tests haben gezeigt, dass man auch mit einem LED-Lichtmodul mit ca. 30 LEDs einen Modellbahnwaggon ordentlich und farbgetreu ausleuchten kann. Allerdings merk man bei mehr als 50cm Abstand nichts mehr von der Leuchtkraft der LEDs. Somit fiel meine Wahl dann auf Blitzgeräte. Da mir ein Masterblitz und ein bis zwei Slaveblitze von Canon viel zu viel kosten (Ich weiß ja gar nicht ob das Projekt am Ende überhaupt was wird) habe ich mich nach billigen alternativen umgeschaut. Mittlerweile haben 2 Yongnuo YN-460 II meine Fotoausrüstung erweitert und haben mich bei einem Preis von unter 50€ pro Stück mehr als Überrascht. Die beiden Blitze strahlen in einem 45°-Winkel auf das Objekt und leuchten es sehr gut aus. Da die beiden Blitze sehr nahe am Objekt stehen kann man die Leistung sehr weit runter regeln und somit auch die Wiederaufladezeit stark verkürzen. Da die beiden Blitze eine Fotodiode eingebaut haben kann man sie problemlos über den Systemblitz der Kamera zünden. Dass die Blitze kein ETTL unterstützen fällt gar nicht ins Gewicht, da man die Blitze meist nur einmal vor Beginn des „Shootings“ einstellen muss.

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